Lesekreis

Jeden letzten Montag im Monat trifft sich um 19.30 Uhr der Lesekreis im Morgenstern.

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Bisher gelesene Bücher (Stand Dezember 2016)

Colum McCann: Der Himmel unter der Stadt ♦ John Lanchester: Kapital ♦ Joachim Meyerhoff:  Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war ♦ Norbert Scheuer: Die Sprache der Vögel ♦ Robert Seethaler: Der Trafikant ♦ L.Doctorow: Ragtime ♦ Eginald Schlattner: der geköpfte Hahn ♦ Hiromi Kawakami: Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß ♦ David Vann: Im Schatten des Vaters ♦ Ödön von Horvath: Jugend ohne Gott

Die nächsten Termine


24_LittleBeeMontag, 24. April, 19.30 Uhr: Lesekreis: Chris Cleave, „Little Bee“

»Ein ganz und gar ungeheuerlicher Roman über den Wert des Öls und den des Menschen.«

Der Autor wird in einem Interview auf der dtv-Seite zitiert mit:
„Gab es für Sie einen persönlichen Grund, diesen Roman zu schreiben?

Ja, da gab es tatsächlich eine zufällige Begegnung, die mich wachgerüttelt hat. Vor ungefähr 15 Jahren hatte ich verschiedene Jobs in den Semesterferien, und drei Tage lang habe ich in der Kantine des Campsfield House in Oxfordshire gearbeitet. Das ist ein Auffanglager für Asylbewerber – ein Gefängnis, wenn Sie so wollen, voller Leute, die niemals ein Verbrechen begangen haben. Ich wohnte drei Jahre lang zehn Kilometer von diesem Ort entfernt und wusste nicht einmal, dass er existierte.
Die Zustände dort waren erschreckend. Ich kam mit Asylbewerbern ins Gespräch, die durch die Hölle gegangen waren und mit ziemlicher Sicherheit in diese Hölle zurückgeschickt werden würden. Einige von ihnen waren wunderbare Menschen, und es war erschütternd zu sehen, wie wir sie behandelten. Wenn wir Unschuldige ins Gefängnis stecken, machen wir sie krank, und wenn wir sie abschieben, bedeutet das für sie häufig das Todesurteil. Ich wusste, dass ich darüber schreiben musste,  über dieses schmutzige Geheimnis.“

Hier findet sich die Rezension in der FAZ.